Bericht

Spannendes Pokaldrama der C1

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11.10.2018
von Oliver Berrer

Spannendes Pokaldrama der C1

Dieses Spiel haben wir nicht als C1 begonnen, sondern als gemeinsame C-Jugend der Eintracht. Diese Idee des Gemeinsamen soll zeigen, dass C1 und C2 zusammengehören. Alle Jungs haben das Spiel wirklich gut angenommen. Im Vorfeld sind wir von der bisher gespielten Grundordnung abgewichen, da wir die Mittelräume besser bespielen wollten (für die Taktikexperten). Tatsächlich ist uns das auch nach den ersten fünf zögerlichen Minuten recht gut gelungen. Da wo der Ball war, da hatten wir eine Überzahl. Die Situationen, in denen die Jungs ein 1 gegen 1 meistern mussten, meisterten sie gut und so fiel das Tor für Würselen etwas unvermittelt. Statt nachzulassen legten die Jungs aber noch einen drauf und von da an hatte unser Gast nur noch Defensivaufgaben. Wir machten ordentlich Druck, aber keiner wollte das Runde ins Eckige bringen. Mit einem 1-0 Rückstand ging es in die Halbzeit.

Vier Wechsel, aber das Spiel hatte wieder nur eine Richtung. Alle Versuche, die Würselen zur Entlastung unternahm, wurden frühzeitig unterbunden. Rian musste eigentlich nur einmal eine gefährliche Situation entschärfen. Nach vorne machten wir weiter Druck und man merkte langsam ein wenig die Müdigkeit. Doch Chance für Chance wurden ausgelassen. Schließlich war es ein Kraftakt und ein Nachschuss durch Finn, der den hoch verdienten Ausgleich brachte. Kurz durchatmen und dann ging es weiter Richtung Würselener Tor. Aber uns wollte kein zweiter Treffer gelingen.

Somit kam es zu 2x fünf Minuten Verlängerung. Auch hier gab es nur eine Richtung, aber wieder kein Tor für uns. Es kam zum großen Showdown: Elfmeterschießen... Da die Jungs bis dahin wenig Schussglück hatten, war die taktische Anweisung des Trainerteams an den Torwart einfach alle Bälle zu halten. Erstaunlich: Es fanden sich auch fünf freiwillige Schützen und noch erstaunlicher, dass alle auch unglaublich sicher verwandelten. Da Rian die Anweisung verstanden hatte und diese auch anscheinend in die Tat umsetzen wollte, hielt er den ersten und beim zweiten hatte der Gegner schon mächtig Angst (und er schoss am Tor vorbei). Der Dritte ging dann ins Tor, aber mit unserem verwandelten vier Elfmeter war das Ding durch und das Team durfte feiern (was sie immer noch lernen müssen).

Es war eine wirklich gute Leistung von allen, wobei hier zwei Spieler besonders Erwähnung finden sollen: Zum einen Lukas W., der den einzig wirklich gefährlichen Gegenspieler aus dem Spiel nahm und zusätzlich Zeit für Aktionen nach vorne fand; zum anderen Fabian L., der im Laufe des Spiels immer mehr Sicherheit fand, viele Zweikämpfe im Zentrum gewann und bemüht war, das Spiel zu verteilen.

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