Bericht

II. Mannschaft: Knappes Spiel in Kalterherberg

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08.11.2018
von Lukas Gyo

II. Mannschaft: Knappes Spiel in Kalterherberg

Die Partie begann unruhig. Die Eintracht war bemüht ihr Spiel aus der eigenen Defensive heraus aufzubauen, doch tat sich damit auf ungewohntem Geläuf sichtlich schwer. Immer wieder versprang der Ball und so entwickelte sich ein zähes Spiel auf Seiten der Eintracht ohne echte Torraumszene. Kalterherberg machte es am Anfang der Partie geschickter, die heimstarke Truppe holte einige Freistöße heraus und agierte vor allem mit langen Bällen nach vorne.

Ein Fehler im Spielaufbau der Eintracht ermöglichte nach gut 15 Minuten die erste Torchance der Gastgeber, doch der herauseilende Gyo konnte rechtzeitig klären. Im Anschluss holte die Eintracht – ebenfalls nach einem langen Ball – die erste Ecke. Diese geriet zum gefährlichen Konter des SV, den Mohr in höchster Not als letzter Mann verteidigen konnte.

Die Partie wurde jetzt munterer, eine gute Flanke von Neuß wurde von Kalterherberg gerade noch geklärt, kurz danach war Gyo gegen den SV-Stürmer aus spitzem Winkel zur Stelle. Kurz danach ein guter Freistoß von Knolle, Staudacher prüfte Alberts und der klärte zur Ecke. Vor der Halbzeit dann noch ein Aufreger: Nach einem langen Ball liefen zwei SV-Spieler alleine auf das Tor der Eintracht zu und erzielten nach einem Querpass das vermeintliche 1:0, aber der Schiedsrichter entschied auf Abseits.

Die Eintracht war sichtlich unzufrieden mit der ersten Halbzeit und zog zu Beginn der zweiten das Tempo an. Das Spiel verlagerte sich etwas mehr in die Hälfte des SV – dem ergaben sich so aber einige gute Konterchancen. Nach einem Eckball prüfte der aufgerückte Staudacher per Volley erneut Alberts, der wieder stark parierte. Knolle kam jetzt zunehmend zu guten Torchancen, doch die Abschlüsse waren nicht zwingend genug.

Dann kam es wie es kommen musste und der SV Kalterherberg erzielte nach einem schnell gespielten Konter das 1:0. Noch 14 Minuten auf der Uhr. Mit viel Frust im Bauch rannte die Eintracht jetzt gegen die SV-Defensive an, leistete sich hierbei aber einige Unkonzentriertheiten, die Kalterherberg jedoch nicht bestrafte. Dann nochmal ein guter Spielzug der Eintracht: Über die Stationen Schubert, Müller und Nadenau gelangte der Ball zu Raasch, der fasste sich aus der zweiten Reihe ein Herz und vollendete zum verdienten Ausgleich.

In den letzten verbleibenden Minuten wollten beide Mannschaften nicht mehr zu viel riskieren und so blieb es beim 1:1-Endstand.

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